Bemerkenswert

Bauchgefühl 

Ich vertraue nicht (ausschließlich) auf mein Bauchgefühl! 🙅🏻 

…viele von euch schreiben genau das immer unter meine Posts (Instagram @piepmadame): man solle nicht so viel lesen, intuitiv, aus dem Bauch heraus handeln wäre das beste… 

Und ich sage: NEIN. 

Denn das Bauchgefühl ist auch nur eine Information auf die wir zurückgreifen, welche wir intuitiv gelernt haben – unser ganzes Leben lang und ganz besonders in den ersten Lebensjahren, an die wir uns kaum bis gar nicht erinnern. Unser Körper speichert alles! Wie viel Nähe haben wir bekommen, wurden wir schreien gelassen, gestillt, hat man uns ins Zimmer gesperrt, ist mal die Hand ausgerutscht, wurde uns der Mund verboten usw. 
Wenn wir selber Mutter werden bekommen wir den Mutterinstinkt frei Haus: die Löwin erwacht zum Leben und wir würden von Sekunde eins an alles für unser Kind tun. Aber WIE wir es tun – wird abgeleitet aus dem wie es uns ergangen ist als Kind! Und ganz besonders in Stress Situationen (Wutanfall des Todes in der Öffentlichkeit zB) setzt unser Gehirn aus und das „Bauchgefühl“ springt an – was der Grund dafür ist, weshalb wir gerade dann zu diesen mistigen wenn/dann Drohungen greifen! So kennen wir es Jahrzehnte lang! Wir können in dem Moment einfach nicht anders. 

— Ich habe schnell gemerkt, dass ich es SO nicht machen will. Aber NATÜRLICH hatte ich keine Ahnung wie es anders gehen soll. Deswegen lese ich. Von Müttern die schon weiter sind als ich, die schon ältere oder mehrere Kinder haben, die den Prozess des „Umprogrammierens“ schon früher gestartet haben. (Ein Orden 🎖geht an das Gewünschtestes Wunschkind Bauchgefühl – ein wundervoller Beitrag!) 

Ich weiß, dieser Gedanke stößt im ersten Moment sauer auf…. aber beobachtet euch mal, denkt drüber nach. Und schreibt mir eure Gedanken dazu, wenn ihr wollt ❤

#attachmentparenting #unerzogen

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Zähne putzen, Zähne putzen muss ein jedes Kind… 

(Wir singen ja lieber: kann ein jedes Kind 😉)

Zu keinem anderen Thema bekomme ich so viele Fragen und verzweifelte Nachrichten von euch wie zum Thema Zähne putzen. Es scheint fast so, als hätte jedes Kind irgendwann mal ein Problem damit zu putzen – und vor allem geputzt zu bekommen. Ich möchte hier gerne meine Erfahrung mit euch teilen und euch unseren bedürfnisorientierten Weg beschreiben. Denn eines war für uns immer klar: mich auf mein Kind zu setzen, es sonst wie festzuhalten, ihm den Mund aufzudrücken und gewaltsam einen Gegenstand (die Zahnbürste…) einzuführen kam für mich nie in Frage. Nie. Die Assoziation zur Vergewaltigung liegt einfach zu nah, als dass ich das mit meinem Gewissen vereinbaren könnte. Es musste also anders gehen! … 

Zähne putzen – aber wie?!

Die Piepmadame hat eigentlich noch nie gerne oder gut Zähne geputzt – dabei haben wir wirklich jeden erdenklichen Tipp, den ich von Freunden oder auf Instagram bekommen habe, ausprobiert. Jeden!!

  • Ortswechsel: Warum muss im Bad geputzt werden? Es ist doch wirklich sch… egal wo man putzt, Hauptsache es wird geputzt. (Gut klappt bei uns: im Kindergarten oder gleich unterwegs im Buggy oder Auto!)
  • Mit einer Handpuppe putzen.
  • Spielen wer am lautesten AAAAH schreien kann.
  • Zuerst allen Puppen und Kuscheltieren die Zähne putzen.
  • Vom Kind die eigenen Zähne putzen lassen.
  • Wer kann mehr Schaum machen?
  • Zahnbürste und Pasta selbst aussuchen lassen.
  • Vor dem Fernseher/ iPad putzen (Lieblingslied bei uns: Tigerzähne https://youtu.be/V1nU25DLc2E)
  • Bücher übers Zähne putzen lesen, am besten mit Monstern auf den Zähnen – meine gruselt sich gern ein bisschen.
  • Ich frage sie nach meinen Ohren, Augen, Mund, Augenbrauen etc., sie benennt und ich putze derweil.
  • Andere Menschen putzen lassen, Oma zum Beispiel.
  • Zu „anderen“ Uhrzeiten putzen: um 16:00 am Nachmittag ist besser als gar nicht.
  • Elektrische Zahnbürste ausprobieren. 
  • Auf Monsterjagd gehen, Essensreste im Mund suchen…
  • Zahnarzt spielen: also erst alles untersuchen und dann zum Schluss putzen.
  • Usw.

Wenn nichts mehr geht…

Und dann kam plötzlich die Phase, in der sie gar nicht mehr putzen wollte… (um den zweiten Geburtstag herum). Und wenn ich schreibe gar nicht, dann meine ich gar nicht. Sie hat geschrien, sich den Mund zugehalten, ist weggelaufen…

Das war verdammt schwer für uns alle! Aber festgehalten habe ich sie nie.

Also haben wir sie schweren Herzen und mit schlechtem Gewissen in Ruhe gelassen. Ich habe nur noch einmal pro „Putz“einheit gefragt, ob ich putzen darf und habe sofort ihr Nein akzeptiert – ohne betteln und bitten…

Immerhin hat sie noch selbst auf der Bürste herumgekaut.

Zusätzlich habe ich Xylit in unserem Umlauf gebracht, um ihre Zähne zu schützen: im Tee, damit gebacken und gekocht – und wenn sie mit Wasser spülen wollte, habe ich sogar das Wasser damit versetzt. Auch den Finger in Birkenzucker stecken und einfach abschlecken ist eine Möglichkeit und besser als gar nichts.

Und nach immer und immer wieder geduldigem Fragen und Abwarten (insgesamt ca. 2 Wochen), hat sie auf einmal Ja gesagt!!

Es mag sein, dass diese Lösung für euch nicht umsetzbar ist, weil ihr das wirkliche Nichts tun nicht aushalten könnt… – ich habe zu diesem Zeitpunkt allerdings keine andere gewaltfreie Möglichkeit mehr gesehen. Ich war erschöpft und verzweifelt, aber in meinen Augen gab es keinen anderen Weg mehr als einfach nicht zu putzen.

Endlich klappt’s!!!!

Mittlerweile putzt sie so „wie man sich das wünscht“ – erst alleine und dann dürfen wir immer nachputzen. Und zwar endlich richtig: mit Zahnpasta, geöffnetem Mund und 2 Minuten lang. Sicher, sie beschwert sich hier und da noch (vor allem wenn wir abends zu lange warten und sie dann zu müde ist), aber sie lässt es zu! Ich vermute es war eine Mischung aus Druck rausnehmen, Selbstbestimmung ermöglichen und ihrem Alter und damit einhergehendem Verständnis.

Vielleicht sollte ich aber noch erwähnen, dass wir all die oben genannten Tipps und Tricks bis heute brauchen und nutzen. Und das was gestern funktioniert hat, kann morgen schon ein Reinfall sein 😊 Das ist aber auch OK, weil ich verstehe schon, dass Zähne putzen so ganz allein für sich eine ziemlich fade Sache ist.

Kleiner Helfer: die Playbrush (Werbung)

Zusätzlich dürfen wir seit ein paar Woche die Playbrush testen – und sie gehört sicher mit zu den Tipps, die ich verzweifelten Eltern ans Herz lege (und die ich damals schon gern gehabt hätte!!). Die Playbrush ist bei uns nicht jeden Tag im Einsatz, einfach weil die Madame nicht sooo fixiert aufs iPad oder Handy ist und somit davon kein Reiz für sie ausgeht – aber wenn wir damit putzen, dann mehr als 2 Minuten lang! Weil ein Spiel nie genug ist. Wir haben begonnen sie zu benutzen, da war sie grad einmal 2,5 Jahre alt – und nein, sie kann es noch nicht komplett alleine. Das sehe ich aber als enormen Vorteil, weil sie, wenn es nicht so klappt wie es das Spiel verlangt, bittet mich zu putzen – Jackpot 😊 Denn das ist es ja, was ich eigentlich will: dass ich ihre Zähne putzen darf. Und das dann gleich 4, 6, 8 Minuten lang, perfekt!! Deswegen bekommt ihr von mir die Altersempfehlung ab 2 Jahren. Später dann helfen ihr die verschiedenen Spiele Apps mit den genauen Anweisungen und Statistiken („Putze weiter“, „Putze eine andere Seite!“, „Oben fertig geputzt!“ etc.) um ganz allein ein sauberes Ergebnis zu erzielen. Ja, das hier ist Werbung (Produkt kostenlos zur Verfügung gestellt, keine Bezahlung) – aber meine Empfehlung eine echte. Denn auch wenn die Playbrush das Kind nicht jeden Tag überzeugen kann, wenn sie es dann tut, macht sie einen super Job.


Unsere Zahnputzgeschichte bis zum heutigen zufriedenstellenden Ergebnis mit glücklichen Gesichter auf allen Seiten war ein wirklich harter Weg…

Meckern und auch mal weinen sowie Frust über das putzen sind zu verkraften – liebevoll begleitet bekommt das Kind dadurch sicherlich keinen Schaden. Ich finde Zähne sind zu schützen also muss das Kind hier auch mal.

Aber körperliche Gewalt anzuwenden… Da wird mir regelrecht übel – dieser Preis ist zu hoch! Deswegen hoffe ich sehr für euch und eure Kinder, dass ihr den einen oder anderen Tipp mitnehmen könnt, um euch das Zähneputzen etwas zu erleichtern.

Verantwortung 

Vor ein paar Tagen habe ich in meiner Story Instagram Story erzählt, dass ich meiner Tochter Hustenbalsam aufgetragen habe, obwohl sie es nicht wollte, wie ich damit umgegangen bin und weshalb ich mich entschuldigt habe bei ihr. 
Das hat zu Verwirrungen bei einigen von euch geführt 😮… mich haben (für mich überraschend) viele Nachrichten dazu erreicht: wie es denn sein kann, dass ich immer Selbstbestimmung über alles stelle und mich dann in diesem Fall doch plötzlich (und auch unerwartet für so viele von euch) über sie hinwegsetze und etwas gegen ihren Willen tue.

Einige wollten wissen, wo die Grenzen zu ziehen sind, ab wann sowas „ok“ ist – andere haben mich unverblümt angegriffen und mir vorgeworfen, dass ich mir selber widerspreche und mir immer alles so zurecht biege wie es mir nun mal passt. 😳😔

Unerzogen bedeutet nicht „es ist mir egal was du tust“!

Dazu möchte ich jetzt gern nochmal Stellung beziehen, weil es mir total wichtig ist, dass dieser Punkt verstanden wird. Denn genau hier unterscheidet sich Unerzogen von Laisser-faire!

Unerzogen bedeutet nicht Verwahrlosung. Unerzogen bedeutet nicht Wurschtigkeit.

Ich lasse mein Kind nicht auf die Straße rennen. Ich lasse mein Kind nicht mit offenem Feuer spielen. Ich lasse mein Kind nicht bei Krankheit leiden.

Unerzogen bedeutet, dass ich alles in meiner Macht und Kreativität stehende tue, um mit ihr gemeinsam eine Lösung für solche Thematiken zu finden.

Unerzogen bedeutet aber genauso, dass ich die Verantwortung trage. Nicht und niemals sie.

Unerzogen bedeutet GleichWERTIGKEIT nicht GleichBERECHTIGUNG.

Und wenn ich dann etwas entscheiden MUSS, weil es das einzig richtige für ihre Gesundheit und ihr Leben ist, dann entscheide ich – und begleite ich sie da durch. Ich erkläre, halte ihre berechtigte Wut aus, bin bei ihr. Und ja! Ich entschuldige mich – nicht dafür, dass ich eine Entscheidung getroffen habe, auch nicht dafür, dass ich Verantwortung übernommen habe – sondern dafür, dass es mir leid tut, etwas zu tun, was sie nicht will. Weil wir so eigentlich nicht leben, aber manchmal eben Dinge passieren müssen, um sie zu schützen.

Selbst heißt nicht allein!

Selbstbestimmung in diesem Zusammenhang bedeutet, dass ich nicht darüber bestimme wann ihr kalt ist, wann sie Hunger hat, was sie anziehen will (…). Aber selbstverständlich ist und bleibt die Verantwortung bei mir. Das heißt also weiter: für mich ist es ok, wenn sie selbst herausfindet, ob der Boden kalt oder warm ist und wann man besser Schuhe anzieht – ich vertraue ihr. Ich nehme ihr aber z.B. Wechselsocken mit für den Fall, dass ihre nass werden – da kommt dann wieder meine Verantwortung ins Spiel.

Wenn es aber für dich nicht ok ist, wenn deine Ängste an dieser Stelle (noch?) zu groß sind, wenn du der Meinung bist, dein Kind zu gefährden, weil es barfuß/ schuhlos läuft – dann übernimm die Verantwortung und entscheide. Ziehe ihm die Schuhe an und halte den Widerstand aus. Finde deinen Weg

Denn du lebst nicht deswegen Unerzogen, weil du A und B und C umsetzt – sondern weil du die Haltung in deinem Leben Herzen trägst, dass alle Menschen gleichwertig sind. Dein Weg kann ganz anders aussehen als mein Weg und trotzdem Unerzogen sein. Es geht dabei immer um das WIE und nicht um das WAS.

Deswegen ist nicht etwas das wir tuen automatisch „richtig“ oder „falsch“. Deswegen kann es keinen Widerspruch geben. Deswegen kann auch ein Verbot Unerzogen sein. Deswegen ist es immer wichtig hinter eine Entscheidung zu blicken, den Menschen zu sehen, seine Ängste anzunehmen – und nicht zu (ver)urteilen. 

Das ist das Schwierigste an der Haltung Unerzogen – und zugleich das Schönste. ❤️

Bindung.

…für so viele Menschen ein Unwort!!

😥

Sie sagen: Du bist gebunden. Du bist unfrei. Du bist abhängig. 

📍STATT📍
Zu fühlen: Du wirst geliebt. Du fühlst Geborgenheit. Du bist sicher.

Vor einiger Zeit hätte ich diese Aussagen tatsächlich noch als Angriff aufgefasst – gegen mich, gegen unseren Lebensweg. Aber die in mir immer weiter aufblühende HALTUNG Unerzogen lässt mich mittlerweile anders auf diese Menschen reagieren.

Sanfter.

Rücksichtsvoller.

Mit Mitgefühl. 

Ich höre jetzt den Schmerz hinter ihren Worten, die Trauer. 😪

Denn jemand der behauptet: „dann bist du aber schon sehr an dein Kind gebunden“ (und das abschätzig meint) weiß nicht was Bindung wirklich bedeutet! Fühlt keine Bindung (mehr? zu seiner Mutter) in seinem Herzen. Steht verloren und verletzt da, wenn er mich mit meiner Tochter in unserer Innigkeit beobachtet. 

Je abweisender das Kommentar, der Blick desto verletzter das Innere Kind. 😓 Oh, niemand soll so fühlen müssen!! 💔

Liebe, Nähe, Geborgenheit, Sicherheit und BINDUNG sind notwendig damit unser Herz gesund bleibt und unsere Seele nicht zerbricht. ❤️ Und so kann ich zwar nicht wieder gut machen was damals geschehen ist, ich kann viele wahrscheinlich noch nicht mal an diesem Punkt abholen. Aber ich kann JETZT und HIER voll Empathie und Mitgefühl sein. Nicht streiten, sondern verstehen. Und den Schmerz, der über ihre Abneigung nach außen sichtbar wird annehmen und aushalten. 😔

Selbst – nicht allein

📌Selbstbestimmt heißt nicht alleine 📌 

#dasistAP (mehr zu dieser # Reihe auf meinem Instagram Profil @piepmadame)•

Der Körper meines Kindes gehört ihm allein!! #meinkörpergehörtmir 

Das bedeutet: 

📍Nur mein Kind weiß wann es Hunger hat, friert, müde (…) ist. 

📍Nur mein Kind darf darüber entscheiden, ob es geküsst oder angefasst werden will. 

📍Nur mein Kind bestimmt über sein Aussehen.

Denn ALLES was seinen Körper betrifft muss SEINE Entscheidung sein. 

Nur weil ich größer und stärker bin und es deshalb einfach KÖNNTE, darf ich keinen Zwang auf oder über seinen Körper ausüben. Egal wie notwendig (Jacke anziehen) oder wie schön (Ohrringe) ich das finde!! 

Diese Grenze ist NICHT verhandelbar! 

Denn wer lernt, dass er etwas zulassen MUSS, weil jmd anderer es so will, wird später ebenso (eher) Dinge tun, zu denen er eigentlich nicht bereit ist. Wer lernt, dass es Ärger gibt, wenn man etwas nicht über sich ergehen lässt, wird mitmachen nur um zu gefallen. 😓 (Und da hab ich dann Szenarien im Kopf an die ich nicht mal denken kann…)

Hör ich da ein JA ABER?! 😅

Niemand braucht Angst vor Verwahrlosung, Erfrierungs- oder Hungertod uä. zu haben… wirklich nicht. Denn anstatt Zwang auszuüben und meinen Willen einfach durchzusetzen ist es meine Aufgabe DA zu sein #beziehungsstatterziehung 

Ich erkläre, warte ab, lasse erkunden, bin geduldig, denke mir Alternativen aus, begleite, bin kreativ(!!!) in der Umsetzung, lebe vor und so weiter… 

Und sogar dann, wenn etwas mal wirklich sein MUSS (schützende Gewalt), kann – nein, muss – ich in Beziehung gehen und die gerechtfertigte Wut, Trauer und Frust über die Übergriffigkeit und Fremdbestimmung aushalten und begleiten. Manchmal entscheidet das WIE darüber, ob wir mit unseren Kindern in Verbindung sind – und nicht das WAS

Das mag mit Sicherheit nicht der schnellste Weg sein …🙈😂… aber es ist der Weg, der mein Kind nicht bricht, der ihm zeigt, dass sein Wille zählt und der es spüren lässt, dass seine Grenzen gewahrt werden! ❤️

Erziehung, Laisser-faire und Unerzogen

„Dann mach doch was du willst!“

Desinteresse, Überforderung und Beziehungslosigkeit resultieren in Erziehung – oder im kompletten Gegenteil: Laisser-faire. Aber beides sind 2 Seiten derselben Medaille! Bei beidem sind wir nicht DA. Bei beidem entziehen wir uns der Situation, bei beidem halten wir die Beziehung nicht aus. Bei beidem lassen wir das Kind alleine.
Unerzogen ist nichts von dem. Unerzogen ist Vorleben, Authentizität und Verantwortung. Unerzogen ist in Beziehung zu gehen und Beziehung zu leben. Unerzogen bedeutet, die eigenen Glaubenssätze zu hinterfragen und sich permanent selbst zu reflektieren.

Kinder sind Menschen und deswegen gleichwürdig. Also muss auch unser Miteinander gleichwürdig sein. Erwachsene haben einfach kein Recht Kinder für sich passend zu machen. Kinder müssen auch nicht funktionieren. Was Kinder wirklich müssen, ist Entscheidungen selber treffen zu dürfen! Und wir müssen diese Entscheidungen akzeptieren und respektieren. Bei Unerzogen geht es um eben dieses Zutrauen – und anschließendes Vertrauen.
Nochmal: An die Stelle, wo Erziehung war muss Beziehung treten. Sonst ist es Laisser faire – und das ist genau der gleiche Mist.

Zu viel Theorie? Hier die Praxis:
Dein Kind will Fernsehschauen.

Erziehen: verbieten oder zumindest regulieren.

Laisser-faire: machen lassen.

Unerzogen: Zusammen schauen und kuscheln, darüber reden, aus dem Gesehenen neue Spiele entwickeln, Sendungen suchen die zur aktuellen Situation passen (z.B. Jahreszeiten bezogen), Lieblingsserien nachspielen, und und und ….

Unerzogen ist kein Plan, keine Anleitung, keine Regel. 

Unerzogen ist eine Haltung, Kreativität und Thinking outside the Box. 

Unerzogen ist wild und frei. Unerzogen tut gut. ❤️

(Inspriationsquellen: elternmorphose und unerzogen leben)

Liebe statt Ziele 

Wenn wir unsere Kinder erziehen, arbeiten wir auf ein Ziel hin. Wir wollen aus unseren Kinder irgendetwas machen von dem wir glauben, dass es ihnen in der Zukunft hilft sich besser zurecht zufinden und ein guter Mensch zu sein. Dabei wissen wir nicht, was diese Zukunft ist, was sie mit sich bringt, welche Umstände regieren werden, welche Menschen bei unseren Kindern sein werden. •

Wir formen im Jetzt, wir zwingen im Jetzt, wir erpressen im Jetzt, wir drohen im Jetzt – wir gefährden im Jetzt die Beziehung zu unseren Kindern. 

Wir passen unsere Kinder an etwas an, von dem wir niemals wissen, ob es jemals so sein wird, wie wir es uns vorstellen. Oder sogar noch schlimmer: wir passen unsere Kinder an eine Gesellschaft an, die schon heute nicht funktioniert. Macht Geld Krieg Habsucht Terror. 

Und trotzdem passen wir weiter an, …um abzuhärten. Wir formieren – anstatt umzuformen. 

Dabei sollte unserer Weg einzig von Liebe getragen und durch Liebe unterstützt werden. Ziele, so gut gemeint sie auch sind, sind nicht nötig. Denn Liebe ist die Antwort auf alles. Liebe trägt und erträgt alles. 

Ob es funktioniert, kann nur die Zeit zeigen – dass es aber so wie es jetzt ist nicht funktioniert, ist offensichtlich. 

Niemand weiß was das morgen bringt – begegnen wir einander heute in Liebe. ❤️

Unerzogen ist eine Reise ohne Ziel. Unerzogen ist eine Reise im Jetzt. Unerzogen ist eine Reise zu deinen Kindern. 

Unerzogen ist eine Reise zu dir. 

Über die Kommunikation mit Kindern…

Ich erkläre es gern immer und immer und immer wieder: 

Ich rede mit meinem Kind so, wie ich will, dass man auch mit mir redet!


 
So wie ich meinen Mann um etwas bitte, wie ich etwas von meiner Freundin will, wie ich mit meinem Chef diskutiere – so rede ich auch mit meinem Kind. 

Es gibt für mich absolut KEINEN nachvollziehbaren Grund, warum ich meinem Kind drohen „darf“, warum ich es anzähle wie in einem Boxring, warum ich es bestrafe. Das tue ich mit niemanden. Nicht mal mit Leuten, die ich nicht mag! WARUM dann mit meinem Kind? Warum mit dem Menschen, den ich am meisten auf der Welt liebe? Das ist für mich unverständlich. Dass ich so (nämlich gewaltfrei nach Rosenberg) mit meiner Tochter rede, bedeutet aber nicht automatisch, dass sie deswegen alles darf!!! (Das bedeutet übrigens das gesamte Konzept „unerzogen“ nicht. Bitte nicht verwechseln mit Laisser faire – davon distanziere ich mich vehement!) 

Es gibt ausreichend natürliche (gefährliche Straße, pünktlich in die Arbeit) oder persönliche (Mama ist zu müde zum Spielen) Grenzen, an die wir – an die sie tagtäglich stößt und die sie aushalten muss (mit meiner Begleitung).

Ich mag und kann auch nicht immer!! 

Ich bin erschöpft nach 10 Std Arbeit, ungeduldig wegen null Schlaf in der letzten Nacht, launisch weil ich meine Regel habe… 

Aber deswegen muss ich sie noch lange nicht niederschreien und ihr wenn/dann Drohungen um die Ohren hauen. Ich glaube, dass das unserer Beziehung langfristig schadet! 

Das ist meine feste Überzeugung. Und genau deswegen mache ich es nicht. Nie!!

 

Ich behaupte übrigens auch nicht, dass das ganze easypeasy ist. Wer mir schon länger folgt und vor allem meine Instagram Stories sieht, kann „live“ miterleben, dass auch ich oft genug (ver)zweifle… 

Aber ich für mich habe auch nicht den Anspruch an mein Mama-Dasein, dass es möglichst leicht ist oder gar dass das Kind „funktionieren“ muss. 

Ich möchte Beziehung statt Erziehung. Ich möchte Gleichwertigkeit. Ich möchte Respekt auf Augenhöhe. Deswegen arbeite ich an mir und nehme euch mit auf diesen Weg. Und bitte: FRAGT wenn ihr etwas nicht versteht oder euch schleierhaft ist, wie ich wasauchimmer wirklich, so im echten Leben umsetze – grad wenn ihr neu hier seid, wisst ihr vielleicht noch nicht wie der Hase bei uns läuft. (unter #waswürdewiebketun auf Instagram gibt es schon einige Alltagsbeispiele zum Nachlesen, wenn ihr wollt).

 

Diese Art zu leben ist (m)eine innere Haltung – kein Konzept, keine Anleitung, kein Plan. Deswegen ist und wird das auch immer so bleiben, ganz egal welcher Stress durch wieviel Arbeit und 10 Kinder noch auf mich zukommt.

Es geht nicht darum „nur“ etwas umzusetzen, es geht darum so zu SEIN.

 
 

Wer durchschläft verliert

29 Monate und drei Wochen ohne (nennenswerten) Schlaf. 

Und ich muss zugeben: Ich war darauf nicht vorbereitet! Natürlich wusste ich, dass Babys nicht ständig schlafen – oder nicht dann schlafen, wenn man es will – oder oft aufwachen. Doch hab ich noch hochschwanger einfach mit Floskeln um mich geworfen: „ich schlafe einfach am Tag mit dem Baby, wenn es nachts nicht schlafen will“ war zB eine davon. 
Es sollte schlimmer kommen. Denn mein frischgeschlüpftes Baby schlief NIE. Also schon, aber am Stück meist nur 20/30 Minuten! Obwohl ich sie ausschließlich getragen hab. Ablegen? Niemals. Sie blieb selbst wach keine zwei Minuten irgendwo allein liegen!! Doch in den ersten Monate ist man gnädig: Dieses kleine Würmchen! Es braucht einen so sehr. Der Glückshormonspiegel ist hoch, man fühlt sich gepusht. Man schafft das schon, war man doch (wenn auch schlecht) darauf vorbereitet…
Nach 6 Monaten hatte ich den ersten Einbruch. Die Hormone ließen nach und ich war müde. So müde! Ich hab nur noch geweint. 
Die Situation damals war nur der Anfang. Denn es wurde einfach nicht besser, nicht mit einem Jahr, nicht mit 1,5 Jahren. Ich blieb müde. Die Müdigkeit wurde ein Teil von mir. Ich war mal mehr und mal weniger müde. Aber ich war nie nicht müde. Und man ist anders müde als nach einer durchfeierten Nacht. Denn wenn man weiß, dass man niemals mehr ausschlafen kann, dann wird die Müdigkeit absolut.
Bis heute macht meine Tochter ihren Mittagsschlaf nur mit mir – ohne mich wacht sie weiterhin nach 20/30 Minuten auf. Abends klappt es ein bisschen besser und an guten Tagen schafft sie sogar mal 2 Std ohne mich. Mehr aber nicht. Unsere Einschlafbegleitung dauert im Schnitt eine Stunde. In guten Nächten wird sie nur 4x wach – in schlechten schlafe ich quasi gar nicht. Sie ist manchmal auch gern stundenlang am Stück wach – schläft dafür aber nicht länger. Lange Zeit sind wir spätestens um 5 Uhr aufgestanden. Heute ist es immerhin 7 Uhr, aber sie schläft dafür auch erst gegen 21 Uhr ein. Puh!! 
Meine Tochter schläft nicht gut. Punkt. Daraus gibt es keinen (für mich vertretbaren) Ausweg. Also halte ich es aus. 

Ich kann euch müden Mamis leider nicht sagen wie es besser werden kann. Auch nicht wann wir es geschafft haben. Ich kann euch nur raten es zu akzeptieren. Doktort nicht an eurem süßen Baby herum! Es schläft nur mit euch – das ist ok. Es schläft nicht durch – das ist normal. Verschwendet eure Energien nicht damit, eurem Baby etwas aufzuzwingen für das es noch nicht bereit ist. Kuschelt eure Kleinen in den Schlaf bis sie es nicht mehr brauchen. 
Denn eins ist gewiss: irgendwann werden sie es nicht mehr brauchen oder gar wollen! Und dann werden wir es vermissen. DAS verspreche ich euch. 

Unerzogen – unser Leben frei von Erziehung 

Eigentlich ist es ganz einfach: 

Ich glaube daran, dass unsere Kinder als bessere, reine, klare Menschen auf die Welt kommen. Sie brauchen keine Erziehung, die immer irgendein bestimmtes Ziel verfolgt. Erziehung, die sie zu etwas machen soll: brav, gehorsam, anständig, gesittet, ruhig, sozial, angenehm… –
Sie sind nämlich schon „etwas“: Sie werden „gut“ geboren. Punkt. 
Und so lebt meine Tochter gleichwertig in unserer Familie. 

Aber was heißt das nun?

Zuallererst leben wir bedürfnisorientiert – das bedeutet aber absolut gar nicht, dass es hier ausschließlich um die Bedürfnisse meiner Madame geht. Denn, oh Wunder, ALLE Familienmitglieder haben Bedürfnisse. Und somit werden ALLE gehört (was nicht gleichzusetzen ist mit „erfüllt“). 
Auch wenn es natürlich so ist, dass zumeist die Bedürfnisse meiner Tochter vorgehen – ich als Erwachsene kann warten, ich weiß was „gleich“ bedeutet. Bedürfnisorientierung mit Aufopferung gleichzusetzen, wäre allerdings schlichtweg falsch. Wenn ich etwas wirklich nicht will (zum Beispiel spielen während der Einschlafbegleitung – nooo way. Will ich nicht!), dann mache ich es auch nicht. Die Kleine findet das höchstwahrscheinlich nicht so toll. Muss sie auch nicht. Frust darf und soll ausgelebt werden (und wird von mir möglichst liebevoll begleitet). 

Weiters werde ich oft gefragt ob wir ohne Grenzen leben? 



Nein. Nur ohne „hausgemachte“ Grenzen. Grenzen sind da! Ich muss mir nicht extra welche ausdenken. Eine sogenannte natürliche Grenze wäre zB: sie läuft nicht allein über die Straße, weil das (lebens)gefährlich ist. Ebenso sind persönliche Grenzen einfach da: wenn ich am Abend nach 12 Stunden Mama sein nicht mehr spielen mag, so muss sie auch damit umgehen lernen. 

Wenn meine Tochter aber immer und immer wieder den Becher Wasser um- und auskippt – so testet sie keine Grenzen! Sie testet die logische Abfolge von Dingen, sie testet die Reaktion der Menschen um sie herum. Oder auch anders gesagt: sie lernt.Das bringt mich zum nächsten Punkt: 

Gibt es bei uns Strafen/ Konsequenzen?
Kurz u knapp: nein. Strafen sind von der Situation abgekoppelte Konsequenzen (Fernsehverbot nach Sand schmeißen) – Konsequenzen sind mit der Situation „logisch“ verbunden (nach Hause gehen nach Sand schmeißen) – aber für das Kind ist es beides mal der gleiche Mist! Wenn/dann-Drohungen, Erpressungen, Bestechungen… so funktioniert für mich ein harmonisches Zusammenleben einfach nicht! Ich will nicht das man mit mir so umgeht, warum sollte ich das also meinem liebsten Schatz auf Erden antun? Und wenn ihr euch jetzt fragt, was ich denn tue, wenn sie natürliche oder persönliche Grenzen überschreitet – andere würden sagen „frech“ ist oder gar „trotzt“? Ich nehme sie aus der Situation, ich erkläre, ich lebe vor. Immer und immer und immer wieder. Unermüdlich. Bis sie es verinnerlicht hat. Und das wird sie, weil sie wie jeder andere Mensch das innere Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft in sich trägt. Und so wird sich sich über kurz oder lang so verhalten, dass sie ein Teil ebendieser ist. 

HOW TO

Wie beginnt man nun „unerzogen“ und bedürfnisorientiert zu leben? Wo fängt man an? Dafür braucht es drei Dinge: Vertrauen, Loslösung, Gleichwertigkeit.

Vertraut darauf, dass euer Kind perfekt ist, dass es niemals etwas gegen euch tut, dass es kooperieren will – immer!!

Lasst den Gedanken los, etwas tun zu müssen, allein aus der Tatsache „dass das immer schon so gemacht wurde“ oder „es sich so gehört“. 

Behandelt eurer Kind so wie euren Partner! Würdest du so mit deinem Mann sprechen? Würdest du das von ihm verlangen? Müsste er das für dich tun? Nein??? Dann lass es. So einfach. 

Gebt den Kindern Liebe, Liebe und noch mehr Liebe, dann kommen die guten Manieren von ganz allein. (Astrid Lindgren)


#unerzogen #attachmentparenting #bethechange

(Erstveröffentlichung auf http://www.cruchedevinaigre.de 2016)

Mama Bedürfnisse 

Oft erreichen mich Fragen wie: Wie schaffe ich es *immer* so geduldig und gelassen zu bleiben? Wieso wirft mich der ewige Schlafmangel nicht aus der Bahn? 
Also reden wir mal über Mama Bedürfnisse. 

Absolute Nummer 1 ist selbstverständlich Schlaf. Den gibts aber nicht und das ist schon mal schlecht. Ganz oben auf der Liste steht bei mir außerdem alleine auf die Toilette gehen und heißer Kaffee. Diese 3 Bedürfnisse waren mir von Anfang an klar – und eins davon zu bekommen ist heute noch himmlisch.

Aber alles was darüber hinausging…

Ich habe 1,5 Jahre lang gedacht, dass ich (außer den 3 genannten) keine Bedürfnisse keine (mehr) habe. Ich wollte dieses absolute 24/7 mit meinem Baby. Nie alleine, nie Paarzeit. Ich war davon überzeugt, das alles nicht zu brauchen. Mama sein war genug. Oder?!?!

Doch dann musste ich erst fast durchdrehen, musste sogar mit dem Gedanken an Schlafprogramme uä. spielen, bevor bei mir der Knoten geplatzt ist: 24/7 tut niemandem gut – mir nicht weil ich nur noch ausgelaugt, überspannt, reizbar, launisch (…) war und damit auch nicht meinem Kind oder dem Mann!

Ich brauchte eine Ausweg. Schließlich wollte ich in erster Linie nicht, dass die Piepmadame darunter leidet, dass ich nicht (mehr) mit dieser „Belastung“ umgehen kann. Ich wollte sie nirgendwo „hintrainieren“, sei es schlafen oder sich alleine beschäftigen, nur damit es mir besser geht. 
Denn sie hat nicht die Verantwortung für mein Wohlbefinden!!! Die trage ich komplett alleine!

Über diesen Umweg bin ich also zu dem Schluss gekommen: wenn ich schon nicht schlafe, brauche ich eine andere Energiequelle. Ich brauche ZEIT FÜR MICH!! Alleine. Mit Freundinnen. Mit meinem Partner. Ich musste endlich Verantwortung für meine Entspannung übernehmen und nicht darauf hoffen, dass die Madame es tut…
Ich begann mir regelmäßige Auszeiten zu erkämpfen. Abends ausgehen kam (kommt) für mich wegen der Müdigkeit nicht in Frage – aber warum kein frühes Abendessen mit Freundinnen? Also musste der Mann ne Std früher Feierabend machen und ich hatte frei von 5-8 Uhr – konnte anschließend ganz normal heim und das Kind ins Bett bringen. Nur eben viel entspannter, gelassener, ausgeglichener, glücklicher. 
Erst als ich tatsächlich da „draußen“ war, konnte ich fühlen, WIE sehr mir das gefehlt hat!
Und dann müssen (!) solche Auszeiten regelmäßig, nicht „mal“ sein. Je nach Alter des Kindes eben… mit 1,5 Jahren wars so 2x im Monat. Dann 1x pro Woche. Jetzt (2,5 Jahre) mit KiGa bin ich bei 2x pro Woche. Ich spanne den Mann ein, Freunde, Oma oder nen Babysitter. Alle müssen ran, denn wenn ich vor die Hunde gehe, tut das die ganze Familie. 

ZEIT FÜR MICH. Faul sein zelebrieren, Kaffeeklatsch genießen, durchatmen. (In Ruhe den Haushalt machen zählt NICHT!!!!) Ohne diese Pausen könnte ich nicht die „Leistung“ bringen, wie ich es tue. 

Disclaimer: Die, die immer schon auf sich geschaut haben – Glückwunsch zur früher Erkenntnis – die, die niemanden haben und alles alleine wuppen müssen – Hut ab, ihr seid Heldinnen! 

(Die Königsdisziplin „entspannen mit Kind – Bedürfnisse zusammen wahren“ – oder auch: Wann sage ich „nein“ zu meinem Kind, weil ich nicht WILL? folgt in einem weiteren Post) 

#motherhood

#attachmentparenting