Mama schmollt…

„Den ganzen Tag tue ich schon nur, was du willst. „Du sollst, du sollst, du sollst!“, ist das gefühlt einzige, was ich von dir höre. Aber wenn ich EINMAL was von dir möchte, ist es das zu viel verlangt?! Es geht super schnell und tut sogar gar nicht weh und du stellst dich nur an…“

So oder so ähnlich habe ich die Tage meine Tochter angeblafft.

Die hat sich weinend beim Papa verkrochen und ich bin wütend duschen gegangen – in der Hoffnung runterzukommen, mich wiederzufinden, um mich wieder wie die Erwachsene in unserer Beziehung verhalten zu können.

Aber es hat nicht geklappt.

Ich war immer noch sauer und obwohl mein Kopf ja weiß, wie meine Beziehung zu meiner Tochter aussieht und wer die Verantwortung trägt (ich!) und was ich erwarten kann und was eben nicht… war irgendetwas in mir total verhärtet.

Wenn ich in dem Moment zu ihr gegangen wäre und so getan hätte, als wäre alles ok – wäre das schlicht gelogen und damit nicht authentisch gewesen. Sie hätte es wohl eh direkt bemerkt und mit ankreischen oder zurückkreischen reagiert…

Ich war froh, dass sie beim Papa gut aufgehoben ist und ich mich meinem Schmollen hingeben konnte. Denn nachdem ich nicht wusste, was da mit mir los war und warum ich so kindisch (im Sinne von: das Kind spricht aus mir) reagierte, hatte ich beschlossen, diese Ungewissheit einfach mal anzunehmen, sie ein bisschen zu drehen und zu wenden, sie zu betrachten, aber sie nicht abzustellen.

Es ist ok.

Ich kam nicht dahinter was los war. Muss ich aber vielleicht ja auch nicht. Erkenntnis kann man nicht erzwingen.

Also widmete ich mich meditativ der Balkonarbeit, nachdem ich diese wüsten Gedanken einmal niedergeschrieben hatte.

Und siehe da: das Aufschreiben hatte mir schon mal geholfen, …hatte mich sortiert. Auch der Beschluss mein Schmollen einfach mal dazulassen und es anzunehmen, machte aus ihm plötzlich gar kein sooo ein negatives Gefühl mehr.

Schließlich ist es doch genau das, was ich im Bezug auf meine Tochter tagtäglich anstrebe: ALLE Gefühle sind ok und dürfen sein!

ES IST OK motzig, wütend, traurig, genervt, bockig oder frustriert zu sein.

Diese Gefühle sind genauso „gut“ wie Freude und Glück. Lass sie da – und sei lieb zu dir. Hör auf dich schlecht zu fühlen, nur weil du ein angeblich (!) schlechtes Gefühl durchlebst.

Ich hab das jedenfalls so gemacht.

Ich habe bockig die Terrasse gekehrt.

Und ich war noch nicht ganz fertig, da kam meine Tochter um die Ecke.

„Mama, der Papa ist Sky und ich bin Locky (Rocky – das R am Anfang mag noch nicht immer ganz funktionieren). Wir spielen Bastelball (Basketball) und dann verletzen wir uns die Pfoten, ok?“

„Ich bleibe aber noch draußen, Schatz.“

„Ja eh, Lider (Rider) spielt eh nicht mit, Mama. Und du bist Lider.“

Sie war wie immer. Sie war keine Spur böse auf mich. Sie war auch nicht nachtragend. Sie hat mich sogar ins Spiel eingebunden – ohne dass ich mitmachen musste.

Sie liebt mich bedingungslos – ich muss für sie nicht immer gut drauf oder gar perfekt sein. Bedingungslos!

Und während ich so weiter vor mich hin kehrte, fiel mir das Schmollen schon gar nicht mehr so leicht.

Die Sonne schien. Von drinnen hörte ich ihr Kinderlachen.

Alles war wieder gut.

Alles ist gut.

Gegen Gewalt an Kindern – Part II

„Für Kinder ist es wichtig, so groß zu werden, dass es den Werten und Normen der Gesellschaft entspricht, in der sie leben.“

„Kinder, die in einer Gesellschaft aufwachsen, in der Schläge akzeptiert sind, ist das (der Klaps als Erziehungsmethode) also nicht so traumatisch.“

(Auszüge einem Interview mit David Eberhard, Zeit Ausgabe 11/2015)

Ich fass es nicht und finde kaum Worte für meine Entrüstung SOWAS nicht nur zu meinen, sondern auch noch öffentlich zu vertreten.

Wie kann man nur behaupten, dass Schläge nahezu OK seien, einfach nur aufgrund der Tatsache, dass sie gesellschaftlich akzeptiert werden?!

Schläge und deren Euphemismus „Klapse“ sind NIE OK.

Kinder sind uns körperlich unterlegen, von uns abhängig und lieben uns bedingungslos – dieses absolute Vertrauen in uns so sträflich zu missbrauchen, in dem wir schlagen, ist das Grausamste, was wir unseren Kindern antun können.

Ein Klaps tut nicht nur äußerlich weh.

Er erniedrigt, er zerstört, er demütigt, er entwürdigt.

Und Kinder können noch nicht mal fliehen. Sie sind an ihren Peiniger gebunden und ihm und seinen Launen ausgeliefert.

Sie müssen ertragen, aushalten, sich beugen und unterordnen.

Ihr ganzes Selbstbild wird abgewertet.

Sie verbinden Liebe mit Gewalt. Wenn sie „Glück“ haben glaube sie später „nur“, dass es ihnen nicht geschadet hat. Wenn wir alle Pech haben geben sie diese Art der „Erziehung“ weiter.

Denn Gewalt fördert Gewalt.

Oder sie glauben daran, dass es richtig ist, dass auch der Partner schlägt.

An Liebe gekoppelte Gewalt ist ein Wolf im Schafspelz, dessen ungeheure zerstörerische Kraft alles unter sich begräbt. Kinder werden gebrochen. An dieser Stelle mit Resilienz argumentieren zu wollen, ist reiner Hohn. Die Wunde mag heilen, aber die Narben von dieser Art der Demütigung bleiben ein ganzes Leben sichtbar.

Und nun soll es für Kinder obendrauf auch noch gut sein, so groß zu werden, wie es den Werten und normen der (existierenden) Gesellschaft entspricht…

Einer Gesellschaft, in der studierte Persönlichkeiten wie Eberhard Schläge an Schutzbefohlenen relativieren!!

Einer Gesellschaft, in der Kriege, Fremdenhass, Korruption, Depressionen, Geldgier und Machtstreben zur Tagesordnung gehören.

Einer Gesellschaft, in der vor Worten wie Nähe, Verwöhnen, Mitgefühl gewarnt wird…

  • Für Kinder ist es wichtig, geliebt geborgen und SICHER aufzuwachsen.
  • Für Kinder ist es wichtig, sie selbst sein zu können und eben genau so auch angenommen zu werden.
  • Für Kinder ist es wichtig, angstfrei leben zu können, Fehler machen zu dürfen, sich ausprobieren zu können.
  • Für Kinder ist es wichtig, ihr Recht auf Selbstbestimmung wahren zu können ohne für die Ausübung desselben bestraft zu werden.
  • Für Kinder ist es wichtig, dass wir ihnen vertrauen, ihnen etwas zutrauen und sie bei ihren Entscheidungen unterstützen.
  • Für Kinder ist es wichtig, dass wir sie ebenso bedingungslos lieben wie sie uns.

Kinder sind die Zukunft.

Wir können sie stärken und mit ihnen, durch sie, eine neue Gesellschaft aufbauen, in der Empathie als Wert etabliert ist, Gleichwürdigkeit aller Menschen keine leere Phrase und Frieden keine Utopie mehr ist.

Oder wir können sie brechen, anpassen, beugen, gefügig machen und uns so langsam und schmerzhaft selbst zerstören…

#gegenGewaltanKindern

#füreinebessereWelt

#KindersinddieZukunft
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Totalausfall beim Kind – und bei mir?

Und dann plötzlich beim kleinsten und für mich vollkommen unerwarteten „Fehler“ meinerseits, schreit sie.

Nein, sie kreischt. Langanhaltend, megalaut.

Der Grund heute: beim Wasser eingießen in ihren Becher ist er mir von außen nass geworden.

Ihr Schreien fühlt sich für mich so unberechtigt und unfair an – ich wollte ihr doch nix schlimmes, hab schon gar nichts mit Absicht gemacht, ihr auch nicht irgendwas verboten oder offensichtlich gegen sie gemacht –

es ist so „GEMEIN“, dass ich echt nicht weiß, was ich tun soll…

Ich spüre nur in mir drin, was ich gern tun wollen WÜRDE.

Denn das Kreischen triggert.

Ich werde wütend, motzig, sauer:

„Was soll das! Ich hab dir nichts getan! Es ist nur Wasser und es ist schon längst weggewischt. JETZT KRIEG DICH WIEDER EIN! Stell dich nicht so an. Wenn du nicht aufhörst, geh ich. Ich lass mich nicht so anbrüllen für rein gar nichts.“

Ja, ich gebe zu, genau das WÜRDE ich dann gern zurückbrüllen.

Wäre das nicht auch „authentisch“, weil ich es in diesem Moment nun mal so fühle???

Nope. Sorry, aber sowas ist nicht authentisch. Das ist einfach nur „auf mein Kind draufkotzen“.

Das ist: Gefühle ungefiltert weitergeben an jemanden, der (noch) gar nicht in der Lage dazu ist, zu verstehen warum ich das mache.

Anscheinend bin ich ja noch nicht mal selbst in der Lage herauszufinden,

WAS in mir los ist,

WARUM das in mir los ist und

WOHER diese HILFLOSIGKEIT und Ohnmacht kommt, dass ich jetzt wirklich glaube, meine grad erst Dreijährige zurück anbrüllen zu müssen.

Dabei weiß ich doch eigentlich: Gegenseitiges anschreien ist keine Lösung – denn es beseitigt unser Problem nicht und entfernt uns obendrauf auch noch innerlich voneinander.

Ja, es ist verdammt schwer dieses Gefühl auszuhalten, dass ich mich von meiner Tochter durch ihr Kreischen ungerecht behandelt fühle!

Aber allein dadurch, dass ich es hier niederschreibe merke ich sehr deutlich, wie DUMM dieser Satz doch ist!!

ICH fühle mich von meiner kleinen Tochter UNGERECHT behandelt?!

Von einer Dreijährigen??!!

Seriously?!?!?!

Sie schreit – und ich verstehe vielleicht nicht, wieso es mit dieser Heftigkeit sein muss, aber ich WEISS (vor allem jetzt mit klarem Kopf nach der Situation), dass sie das nicht macht um mich „irgendwie zu behandeln“.

Sie schreit FÜR SICH.

SIE IST HILFLOS.

Sie weiß nicht weiter.

Sie hat keine Strategie.

Sie BRAUCHT MICH.

Und natürlich helfe ich ihr (und mir) nicht, indem ich zurück schreie!

Also was bleibt zu tun, wenn es eskaliert und ich nicht weiß was ich machen soll – sondern grade mal so auf die Reihe kriege, was ich NICHT machen sollte?!

NICHTS. Oder nicht viel.

Ich setze das kreischende Kind irgendwohin, wo es sich (und mir) nicht weh tun kann und dann atme ich. Sie wird nicht ewig so brüllen (können). Ansprechbar ist sie sowieso grad nicht. Also atme ich und warte.

Manchmal räume ich neben ihr auf, um irgendetwas zu tun, damit ich nicht das Falsche tue.

Ich lasse meine Gefühle zu, nehme sie an, trauere. Ich überlege bewusst und konzentriert, was MIR an ihrer Stelle helfen würde (…oder damals geholfen hätte…).

Und sobald es geht, arbeiten wir die Situation auf. Ich beschreibe ihr ihre Gefühle, erzähle nochmal was passiert ist, frage nach, ob ich damit richtig liege, NEHME SIE IN DEN ARM – und bin erleichtert und stolz, nicht zurückgebrüllt zu haben.

Ach, und erschöpft bin ich danach auch sehr!

Wir werden es gemeinsam durch diese Phase schaffen und danach, so hoffe ich, werde ich mehr über mich, meine Trigger und meine Ohnmacht wissen – und daran gewachsen sein.

Body Positivity

Ich bin 34 Jahre alt, nicht besonders sportlich, und hab ein Kind ausgetragen.

Und irgendwie genau so schaue ich auch aus:

  • Groß,
  • normal schlank, aber nicht mehr so schlank wie früher,
  • ein Bäuchlein, das in einer Highwaist Hose dann doch besser aussieht,
  • Oberschenkel, die sich berühren
  • ein Poppes, der mal fester war,
  • Hornhaut sogar auf den Füßen vom krabbeln,
  • erste Fältchen im Gesicht,
  • und auch graue Haare lassen sich auch schon blicken…

UND

Mein Herz schlägt.

Meine Lungen pumpen Luft zum atmen.

Unermüdlich.

Jede Sekunde meines Lebens.

Mein Körper hat ein wundervolles Mädchen erschaffen und noch immer kann ich es stillen.

Ich lebe.

Ich habe ein Bewusstsein.

Ich reflektiere und verfolge meine ganz persönliche Version vom Leben.

Ich möchte Sein und Sein lassen, stützen, nicht zerstören.

Ich denke.

Ich fühle.

…also wen interessieren die schlaffe Haut, graue Haare, 5kg „zu viel“ (wer auch immer bestimmt, dass es zu viel wäre)?!…

Es geht darum gesund zu sein.

Es geht darum bewusst zu leben.

Es geht um Gedanken.

Es geht um Gefühle.

Es geht um Liebe.

Mir ist es egal wie du aussiehst. Zeige mir dein Herz und deine Inspiration und du wirst wunderschön sein.

[Foto throwback: Sommer 2016, Piepmadame 1,5 Jahre alt – und ich noch immer nicht bei meinem Ausgangsgewichg von vor der Schwangerschaft. Weil es wichtigeres gibt: glücklich sein zum Beispiel. Und damit war (und bin!) ich sehr beschäftigt.]

Dumme Kinder?!

„Wir können doch Erwachsene und Kinder nicht gleich behandeln! Erwachsene wissen schließlich wie der Hase läuft – Kinder müssen das erst von uns lernen. Und solange sie noch nicht so weit sind (wann das sein wird bestimme übrigens ebenfalls ich), muss ich sie erziehen. Denn ohne Erziehung können sie nicht zu dem Erwachsenen werden, zu dem ich sie haben will.“

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Solche Aussagen kannste 100fach jeden Tag auf FB in allen möglichen Gruppen/ in Kommentaren bei Blogs lesen.

Und da werden dann munter alle möglichen Situationen in einen Topf geworfen: Kinder wissen nicht, dass es im Winter zu kalt ist um ohne Jacke raus zu gehen. Kinder wissen nicht, dass man bei rot nicht über die Ampel geht. Kinder wissen nicht, wann sie müde sind. Kinder wissen nicht, dass das Wasser zu tief ist. Kinder wissen nicht, was sie essen wollen. Kinder wissen nicht, dass die Herdplatte zu heiß ist. Kinder wissen nicht, wann man sich bedankt.

UND SO WEITER.

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Wenn man so liest was einige Eltern da vom Stapel lassen, könnte man glauben Kinder seien STRUNZDOOF.

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Doch sehen wir zusammen mal genauer hin.

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WO sprechen wir unseren Kindern Kompetenzen ab (die vielleicht auch nur sie haben können???)? WO fehlt es unseren Kindern schlicht an Erfahrung? Und WO müssen wir Leib- und Leben schützen?

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Ich sage: ALLES was den kindlichen Körper betrifft, KÖNNEN nur die Kleinen ALLEIN WISSEN. Niemand anderer weiß, wann dir kalt ist. Wann du müde bist. Worauf du Appetit hast. Und wenn es jmd trotzdem behauptet und dann über dich bestimmt – ist das in aller erster Linie ÜBERGRIFFIG. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass wir unsere Kinder mit sich allein lassen!!! Wir sind da! Wir begleiten engmaschig. Wir erklären. Lassen erkunden und sorgen für Plan B.

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WIR haben die VERANTWORTUNG.

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Weiters: Alles was unsere Kinder einfach lernen „müssen“, tun sie am besten durch vorleben. Wann sagt man Hallo? Wann Auf Wiedersehen? Wen duzt man und zu wem sagen wir Sie? Wann sagt man Bitte und Danke? Wie LEBEN Menschen MITEINANDER? Mach es VOR und ich verspreche dir, deine Kinder ahmen dich nach. Kinder wollen so sein wie wir. Kinder wollen dazugehören. Sei dein bestes DU und deine Kinder werde ihr bestes SIE. Gib ihnen die Chance, zu lernen.

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Hab VERTRAUEN. Sei in Verbindung!

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Tjaaa und dann kommen die Fälle, wo alle gern glauben, wir frei von Erziehung lebenden würden das Wohl unserer Kinder auf Spiel setzen. SELBSTVERSTÄNDLICH lassen wir es nicht zu, dass unsere Kinder sich ernsthaft verbrennen, vom Auto überfahren werden, ertrinken. Wir SCHÜTZEN. Wer was anderes glaubt, ist anscheinend der Meinung, WIR wären STRUNZDOOF.

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Es wäre also schön, wenn wir nicht allen Menschen um uns herum (Achtung: KINDER SIND MENSCHEN) ihre Kompetenzen absprechen würden.

Kinder sind nicht dumm!!!

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Kinder sind unerfahren – ja! Aber das sollte, DARF, kein Grund sein, sie deswegen ungleichwertig zu behandeln.

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Lassen wir sie ihre eigenen Erfahrungen machen.

Helfen wir, wo gewünscht.

Erklären wir, wenn Wissen fehlt.

Leben wir vor.

Und greifen nur dann schützend ein, wenn wirkliche Gefahr droht.

Denn Kinder sind NICHT DUMM!

Und wir müssen sie erst recht nicht zu etwas machen, von dem wir glauben es könnte besser sein als sie nicht eh schon sind….

*

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SIEH dein Kind an und sage mir es ist nicht perfekt!!! Kannst du nicht? EBEN! ❤️

„Sei Pippi, nicht Annika!“

Kennta? Kennta.

Ein begehrter Spruch auf Postkarten oder auch auf Insta… Immer zur Stelle, wenn es um eine tolle, aufregende, wilde Kindheit geht…. 😐

Ich finde, der Spruch hat einen ziemlich bitteren Nachgeschmack 😕 Was soll das heißen, „sei Pippi, nicht Annika“?! Aber was ist denn, wenn dein Mädchen zu Hause nun mal eine Annika ist???? Wenn sie nicht wild, laut, abenteuerlustig und frech ist? Sondern sanft, empfindsam, schüchtern und ruhig?

Wenn sie nicht gern auf Bäume klettert, Höhlen baut und aufgeschlagene Knie hat? Sondern lieber mit Puppen spielt, Bücher liest und Lieder singt?

Ich finde es sollte heißen: „Sei Pippi oder Annika! Sei beides! Sei du und SEI GLÜCKLICH!“

Denn das wichtigste ist, dass wir unsere Mädchen annehmen wie sie sind. Denn nur dann können aus ihnen freie, starke, selbstbewusste Frauen werden. 💪🏼💕

(Nach der Veröffentlichung dieses Textes auf Instagram und einiger Kommentare dazu, ist mir bewusst(er), dass man diesen Spruch auch anders deuten kann: im Sinne von – sei nicht angepasst (wie Annika), sei frei (wie Pippi). Sollten die Köpfe hinter dem Zitat darauf abzielen wollen, dann bleibt für mich weiterhin, dass es nicht gut/ verständlich genug ausgedrückt wurde. Und das Gegenteil von „gut“ ist eben „gut gemeint“.)

Das Schlafen gehen

Ein Thema, das bei uns lange ein Thema war.

Aus heutiger Sicht lag das eindeutig an einem falsch verstandenen „Kinder brauchen so viel Schlaf“. Wir haben uns da zu stark beeinflussen lassen – wusste ich zwar schon lange, dass meine Tochter nicht DURCHSCHLAFEN muss – hab ich doch etwas gebraucht, um zu akzeptieren, dass sie (deutlich) weniger Schlaf braucht als ihre gleichaltrigen Freunde…

Denn: Wer ist eigentlich  „Kinder“ und was ist „so viel Schlaf“?

Viele, sehr viele Menschen glauben, dass Kinder bis zu einem bestimmten Alter mindestens xy Stunden an Schlaf brauchen und sie JEDENFALLS einen Mittagsschlaf machen müssen. Und genau diese Menschen reden einem dann auch gern ein, dass man irgendetwas falsch macht mit dem Kind, wenn das Schlafen gehen so ein „Problem“ ist:

  • Entweder du sorgst nicht ausreichend für Rituale.
  • Oder du powerst das Kind nicht genug aus.
  • Entweder du lässt sie zu kurz oder zu lang oder zu früh oder zu spät schlafen, gilt für sowohl mittags als auch abends.
  • Oder du überforderst sie mit der Selbstbestimmung.
  • Oder dies oder das. 😰🙄

Dabei gilt doch auch hier: es gibt kein „Kinder“ und es gibt auch keine beste Stundenzahl an Schlaf für diese Gruppe Menschen.

Jedes Kind ist anders!

Und es ist SELTENST (bis nie) die Schuld der Eltern, wenn ein Kind nicht „gut“ schläft.

Besonders die Eltern, die unter dem Schlafverhalten ihres Kindes leiden (weil es zb stark abweicht vom eigenen Ruhebedürfnis) haben unter Garantie schon ALLES (bedürfnisorientierte) versucht, damit das Schlafen endlich so klappt, dass es allen in der Familie gut geht.

Also wir haben das jedenfalls. 😅

Aber unsere Tochter war nicht zum Schlafengehen zu einer für uns normalen Uhrzeit zu bringen.

Sie war trotz toben, trotz Ruhe, trotz Ritualen nicht müde. Monatelang ist sie abends später schlafen gegangen als meine persönliche Schlafensgehzeit. Mein Tag war bis zu 18 Std lang, weil sie nicht. müde. war.

Unsere Rettung war dann: das Streichen des Mittagsschlafes.

Denn wer sagt, dass diese heterogenen Gruppe „Kinder“ so viel Schlaf braucht?! Dass alle Kinder im Alter von 2,5 Jahren Mittagsschlaf machen müssen?!

Im Urlaub und am Wochenende konnten wir endlich durchatmen. Ohne Mittagsschlaf ging sie glücklich selbstbestimmt gegen 20:00 ins Bett.

Leider hat es dann nochmal Monate gedauert bis wir auch den Kindergarten, in dem ein fixer Mittagsschlaf Pflicht ist, auf unsere Seite bringen konnten – denn dort war man ebenfalls der Meinung: KINDER BRAUCHEN IHREN MITTAGSSCHLAF.

Und dass wir unsere Tochter abends nicht ins Bett bekommen haben, war – na, wer errät‘ s – unsere Schuld (siehe oben…).

Wir haben dann über drei Wochen ein Schlafprotokoll erstellt mit dem wir nachweisen konnten, dass Piepsi besser (und mehr!) schläft, wenn sie keinen Mittagsschlaf halten muss.

Damit konnten wir endlich beweisen, dass unsere Tochter nicht „KINDER“ ist, sondern ein Mensch mit einem ganz eigenen, persönlichen Schlafbedürfnis – und das die Mittagsruhe dieses ganz schön aus dem Gleichgewicht bringt.

Seitdem muss sie dort tatsächlich nicht mehr schlafen – und seitdem haben wir auch kein Thema mehr mit dem abendlichen ins Bett gehen. Das übrigens noch immer harmonisch selbstbestimmt gestaltet wird.

Zweifelt nicht an euren Kindern

– zweifelt lieber an den sogenannten Fakten, die man euch glauben machen will.

Den eigenen Weg findet man nur dann, wenn man ihn geht.❤️

Die Sache mit dem Respekt…

Jemanden, der mich respektvoll und zuvorkommend behandelt – behandle ich ebenso. Ich kann gar nicht anders. 💕 Du sicher auch nicht. 😅🙌🏼

Wenn mich jemand jedoch anschreit, ich mich deswegen erschrecke und ich mich obendrauf auch noch ungerecht behandelt fühle – dann fällt es mir schwer, „Ja und Amen“ zu sagen zu dem, was derjenige von mir verlangt. 😧

Eigentlich ist es doch ganz einfach: wir alle möchten so behandelt werden, wie es sich unser Gegenüber auch für sich wünscht. 😌

Und jetzt erklärt mir bitte einer mal, wieso genau das nicht auch für KINDER gelten sollte? 🤦🏻‍♀️

Kinder verdienen es ebenso respektvoll, zuvorkommend und gleichwürdig behandelt zu werden wie wir!

Punkt.

Keine Diskussion.

Und damit meine ich NICHT, dass du nicht schnell und vlt auch mal zu schroff STOP rufen darfst, wenn dein Kind auf die Straße zuläuft und du Angst vor der drohenden Gefahr hast!

Bitte rufe, SCHREIE, wenn notwendig. SCHÜTZE dein Kind. Formuliere keine überschwängliche, langwierige Bitte, wenn dafür keine Zeit ist. HANDLE, wenn es sein MUSS. 🙏🏼

Damit meine ich auch nicht, dass du nicht und niemals die Nerven schmeißen darf, weil auch DICH mal eine Situation überfordert. Weil du nicht weißt, wo gerade oben und unten ist und wie ihr in den Scheiß gekommen seid, indem ihr gerade feststeckt.

Mecker, motze, raunze, wenn es gerade nicht anders geht und du nicht anders KANNST. Sei nicht zu streng mit dir. 🙏🏼

Und dann, wenn der Moment vorbei ist, alle sicher sind, du durchgeatmet und dich beruhigt hast, du wieder klar siehst – dann geh zu deinem tKind runter AUF AUGENHÖHE und sag:

Es tut mir leid, dass ich dich angeschrien habe.

Es tut mir leid, dass ich dich angemeckert habe.

Das war unfair.

Es ist nicht deine Schuld. ❤️

Denn: Es ist überhaupt kein Problem MENSCHLICH zu reagieren.

Dazu gehört auch mal ZU laut, ZU forsch, ZU streng zu reagieren.

Das passiert. 😔

Es ist aber sehr wohl ein Problem sich wie ein ARSCHLOCH zu verhalten – und dann noch nicht mal Entschuldigung zu sagen. 🙅🏻‍♀️

 

Mama ohne Kind

Februar 2017. Das war sie also. Die erste Nacht ohne mein Baby.

Und letztlich war es nicht so schlimme, wie ich befürchtet hatte. Ich habe sogar geschlafen. Gut geschlafen!

Diese Sache mit der (viel zu oft negativ konnotierten) Bindung und Trennung ist ja sehr individuell.

Viele Mamas können sich auch nach Jahren nicht von ihren Kindern lösen – wohingegen mindestens genauso viele damit schon nach wenigen Monaten kein Problem haben. Und dann gibt es den ganzen Rest, der sich irgendwo dazwischen bewegt. Mamas, denen es mittelschwer oder mittelleicht fällt sich von ihren Kindern zu trennen. (Ich gehöre wohl eindeutig zur ersten Gruppe – ich brauch das nicht so schnell wieder…)

Manche Mamas nehmen sich regelmäßig diese Auszeit, andere nie, viele wenn nur dann wenn sie müssen, wieder andere dann, wenn es sich so ergibt.

Und wie so oft ist dieses Thema in Mamakreisen hochdiskutiert und von der jeweils anderen Partei kritisch beäugt.

Irgendwie scheint klar: Mütter haben ein Bindungsproblem. Immer.

Entweder sind sie zu stark – oder zu schwach gebunden. Jedenfalls machen wir es alle falsch. „Ist doch nicht normal, dass sie noch nie über Nacht weg war, das Kind ist schon drei!“„Ist doch nicht normal, dass sie ohne Probleme über Nacht weg war, das Kind ist doch erst drei!“

DU weißt nicht, wie es der Mama geht, warum sie weg ist, was sie leitest, wie es das Kind auffasst, wie die Familienkonstellation ist… DU kennst die Gründe – wie so oft – NICHT.

Egal auf welcher Seite DU stehst, die Mama, die es handers macht, ist deswegen nicht schlechter als DU.

Sie ist nur anders.

Draufgängerischer.

Sensibler.

Abenteuerlicher.

Schüchterner.

Freiheitsliebender.

Heimeliger.

Und das ist doch OK!

DU bist wie DU bist. SIE ist wie SIE ist. Und jede macht so wie gut sie kann.

Dir geht es schlecht ohne deine Kinder? Bleib bei ihnen.

Dir geht es schlecht ohne deine Reisen? Nimm dir die Zeit.

Es soll NIEMANDEM schlecht gehen. Wir haben die Verantwortung für unser Wohlbefinden. Tu was dir GUT TUT.

Denn nur wenn es dir gut geht, kannst du auch die Mama sein, die du sein willst.

Unsere Eingewöhnung

Eine der häufigsten Fragen, die mir immer wieder gestellt wird, ist:Wie hat bei euch die Eingewöhnung geklappt? Bindungsorientierte Elternschaft, Langzeitstillen, High Need, 24/7 – und dann der erste Einschnitt im so exklusiven gemeinsamen Leben von Mama und Kind…

Es war schlimm – aber es hatte ein Happy End. Lest selbst!

Piepsi war 22 Monate alt. Ihre liebste Beschäftigung war zu diesem Zeitpunkt stillen. Und dass sie nicht mehr 24/7 in der Trage lebte, war noch kein halbes Jahr her. Sie war ein High Need Baby durch und durch. Deswegen haben wir uns für die Eingewöhnung ganze 5 Monate Zeit genommen…

Der erste Tag war grausam.

Für sie. Für mich. Sie mochte Kinder damals noch gar nicht – und erst recht nicht in dieser „Massenveranstaltung“ Kindergarten. Zu viele fremde Menschen. Zu laut. Dazu meine Anspannung… Die Erzieherinnen, die sie ständig ermutigt haben doch mal mitzukommen, mitzumachen oder sich wenigstens nur einen Schritt von mir zu entfernen haben es auch nicht besser gemacht – und so hat es nicht lange gedauert (sehr wenige Minuten) und sie war in Tränen aufgelöst. Und ich dann auch. Das war wirklich nicht sehr „professionell“ von mir – und glaubt mir – ich wollte ganz bestimmt nicht weinen, schon gar nicht im Kindergarten und auch nicht vor meinem Kind…Aber was ich noch viel weniger wollte: Ich wollte ihr das nicht „antun“, sie nicht zwingen, sie nicht dort im Kindergarten lassen, wo es ihr augenscheinlich so überhaupt nicht gefällt. NIEMALS.Der zweite Tag verlief ähnlich „gut“. Immerhin wusste ich jetzt, was mich erwartet, also welch Schwall an Gefühlen die Kindergarten Situation bei uns beiden auslöst. Somit hat (zumindest) mir geholfen, mich darauf einzustellen, wie uns das mitnimmt, wie sehr sie klammern wird und was von uns dort „verlangt“ wird. Ich habe also schon nicht mehr geweint. Piepsi aber sehr wohl und ein Lösen von mir war weiterhin unmöglich.

Der dritte und letzte gemeinsame Tag vor der ersten Trennung glich dann einem Supergau.

Es war das alljährliche Drachenfest und alle hofften, dass Piepsi dort entspannter sein könnte, wenn wir draußen unterwegs sind, es dadurch weniger laut wird, die Kinder gemeinsam Drachen steigen lassen, es weniger beengt ist… Pustekuchen! Sie hat geschrien als ob sie abgestochen wird. Ich wusste nicht wieso – und ich wusste vor allem nicht wie ich sie beruhigen soll. Die Situation war extrem für mich: alle Elter- PLUS Erzieherinnenaugen waren auf uns gerichtet und meine Tochter hat sich noch nicht mal am Busen beruhigt. Viele, viele Minuten lang. Es kam was kommen musste. Man bat mich zum Gespräch: Sie würden es morgen mit der Trennung mal probieren, aber nach dem was sie die letzten Tage und vor allem jetzt beobachten durften, können sie sich nicht vorstellen, dass dieses Kind (schon) eingewöhnt werden kann. Wenn doch noch nicht mal die Mutter es beruhigt kriegt! ….Dieses Gespräch war für mich eins der schlimmsten in meinem gesamten Leben überhaupt. Ich war überfordert, verzweifelt, hatte Angst – und durfte mir dann noch durch die Blume anhören, wie ich mein Kind nicht verzogen hätte. Hallo, ich stillte noch!! Solche Kinder können nicht eingewöhnt werden. Bitte nicht falsch auffassen: das Gespräch verlief eigentlich ganz sachlich – aber die Worte trafen mich so verletzlich wie ich in diesem Moment war mit einer ungeahnten Wucht… Der ganze Eingewöhnungsstress, dann Piepsis Totalausfall, das Gefühl keinen Plan B zu haben – und ja, auch das Unverständnis von Leuten, die mit Bindungsorientierung nix anzufangen wissen, waren einfach zu viel.

Ich bin weinend nach Hause.

Den ganzen Nachmittag googelte ich nach Tagesmüttern oder anderen alternativen Betreuungsmöglichkeiten, rechnete durch, ob ich nicht noch ein Jahr zuhause bleiben könnte… Egal was – ich wollte den nächsten Tag verhindern.Die erste (außerfamiliäre) Trennung.Das erste Mal überhaupt, dass ich sie WISSEND alleine weinend zurücklasse.Das erste Mal, dass sie nach mir rufen wird und ich komme nicht.Das erste Mal, wo ich sie im Stich lasse.Ich habe den ganzen Abend geweint. Ich wusste nicht WIE,… OB ich das tun kann!! Widerspricht es doch allem, wie ich sie in den letzten 22 Monaten, wie ich sie ihr GANZES LEBEN lang behandelt habe…Dann kam endlich mein Mann nach Hause und fand die Worte, die es letztendlich geschafft haben, dass ich es versuchen wollte.

„Du lässt sie nicht im Stich. Du gibst ihr DIE CHANCE es ohne dich zu schaffen. Du wirst nicht für immer an ihrer Seite sein können. So ist das Leben. Wir wissen doch gar nicht, wie sie sich macht. Verbau ihr das nicht durch deine Ängste. Alles was sie braucht, um das morgen zu schaffen, hast du ihr mitgegeben. Nimm ihr nicht diese Gelegenheit. Und selbst wenn es ein totaler Reinfall sein wird, dann werden es wenige Minuten in ihrem Leben gewesen sein, in denen du nicht da warst. Dass zerstört eure Bindung niemals. Versuch dich zu entspannen. Ich verspreche dir, sie schafft das – und falls nicht, muss sie nie wieder dort hin und wir finden eine andere Lösung.“

Tag 4. Der Tag der 1. Trennung.

Nach der ersten gemeinsamen halben Stunde wurde ich weg geschickt. Ich saß im hinteren Raum des Kindergartens nervös hibbelnd mit einer anderen Mama. Nach knapp 10 Minuten ging die Tür auf: bitte kommen – aber nicht ich! Piepsi hält noch durch…!!!???!!Tick, tack und es sind 45 Minuten um. Sie hatte es vom Spielen zur Jause über den Morgenkreis geschafft. 45 Minuten. Ich fass es nicht. Diesen Start hat ja mal wohl niemand für möglich gehalten!!Ich war überwältigt und mega stolz. Und ich darf berichten, dass Piepsis grandioser Start in ihrer eigenen Kindergartenkarriere losgelöst von Mama genauso fortgesetzt wurde… Tag 2 ohne mich: 1,5 Std. Tag 3 ohne mich: sie wird schon mit raus genommen und ich soll sie am Spielplatz abholen. Tag 4 ohne mich: sie bleibt schon 2,5 Std. Tag 5 ohne mich: sie isst dort… und nach nicht mal 3 Wochen hat sie schon dort geschlafen (Übrigens auch „einfach so“ – das Kind hat vorher nie ohne Brust geschlafen! Ich habe nichts geübt oder gar trainiert und gegen jede Erwartung war es überhaupt kein Problem ein Stillkind mit den anderen Kindern schlafen zu legen!) – und wir waren fertig eingewöhnt. Ohne Rückschläge. (Bis meine Tochter, bis auf Ausnahmen natürlich wie nach dem Urlaub etc., gar nicht mehr geweint hat beim Abgeben, hat es ein paar Monate gedauert – Abschiedsschmerz darf sein! Wichtig ist nur, dass sie dabei begleitet wird, dass sich ihr jemand annimmt und sie tröstet.)

Die Worte meines Mannes gaben mir den Rückhalt, den ich gebraucht habe um mein Vertrauen in mein Kind und dem, was ich ihr in der gemeinsamen Zeit mit auf den Weg gegeben habe, ins unendliche wachsen zu lassen. Ich WUSSTE, dass sie das schafft. Ich wusste (und weiß bis heute), dass Tränen zu einem Abschied dazugehören dürfen. Diese Zuversicht in sie und das Annehmen aller Gefühle beim unserem Übergang in eine neue Lebensphase, haben auch ihr geholfen sich auf ihr neues Abenteuer einzulassen.

Das schlimmste ist durchstanden, wenn der Stolz die Angst überwiegt. ❤️

PS: Das wir den KiGa nach besten Wissen und Gewissen ausgewählt haben und den Erzieherinnen dort selbstverständlich vertrauen, ist hoffentlich logisch. Wenn diese Basis nicht gegeben ist und ihr nicht von ganzem Herzen überzeugt davon seid, dass das der richtige Ort für euer Kind ist – dann gebt es dort auch nicht hin 🙏🏼.Mehr zu Bedürfnisorientierung und KiGa findet ihr hier .